Das Pharmaverzeichnis in Österreich

Heuschnupfen und Kontaktlinsen

Gerade im Sommer, bei Sport und Spiel im Freien, sind Kontaktlinsen  eine beliebte Alternative zur Brille. Doch lassen sich die unsichtbaren Sehhilfen auch bei Heuschnupfen reibungslos einsetzen? Oft sind bei Pollenallergikern die Bindehäute aufgequollen. Deshalb sitzen Kontaktlinsen in diesem Fall dann nicht mehr so, wie sie angepasst wurden, und sind deutlich stärker spürbar. Außerdem vermindert der vermehrte Tränenfluss den Tragekomfort der Linsen. Daher rät das Kuratorium Gutes Sehen e. V. (KGS) Pollenallergikern, bei starken Allergiesymptomen lieber eine Brille zu tragen.

KontaktlinsenEine gute Alternative für Allergiker sind Tageslinsen, die nur jeweils einen Tag lang getragen und dann weggeworfen werden. Dadurch kann man verhindern, dass sich Pollenspuren in der Linse festsetzen und jedes Mal mit der Kontaktlinse wieder ins Auge gelangen.

Viele Augentropfen, die die lästigen Heuschnupfen-Symptome lindern, vertragen sich nicht mit Kontaktlinsen. Außerdem können die Kontaktlinsen den Wirkstoff der Augentropfen aufsaugen, sodass die gewünschte Dosis gar nicht an ihren Bestimmungsort gelangt. Sicherheitshalber sollten Linsenträger vor der Anwendung von Augentropfen immer den Beipackzettel lesen und im Zweifelsfall ihren Augenarzt fragen oder gleich zur Brille greifen.

Tipp: Tageslinsen, Monatslinsen, Jahreslinsen im Online Shop von - mclinsen.ch

2016-08-16 17:08

Wissenschaftler, Chemielaboranten und Pharmakanten - Jobs rund um Pharma Industrie und Biotechnologie

In der Pharmabranche gibt es verschiedene Arbeitgeber in unterschiedlichen Bereichen, die Jobs anbieten. Viele Arbeitgeber beschäftigen Pharmakanten. Diese stellen an Maschinen und Anlagen Arzneimittel industriell her und verpacken die entsprechenden Arzneimittel. Pharmareferenten sorgen hingegen für die Bewerbung von Produkten von Pharmafirmen und informieren Angehörige von Heilberufen über Arzneimittel. Auch die Mitteilung über unerwünschte Arzneimittelwirkungen gehört zur Aufgabe der Pharmareferenten. Viele Jobs werden auch immer wieder für Chemielaboranten und Account Manager angeboten.

Die Pharmaindustrie kann stetigen Zuwachs verzeichnen, sodass zahlreiche Arbeitgeber ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind. Die Branche investiert stetig in ihr eigenes Wachstum und in die eigene Zukunft. Dadurch ergeben sich auch immer wieder neue Jobs rund um Pharma. Für die Kooperation mit staatlichen Kontrollinstitutionen werden laufend kundige Pharmaexperten gesucht. Zur Entwicklung von Medikamenten und Arzneistoffen werden Pharmazeuten und Chemiker benötigt.

Eine Ausbildung als Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA), Biologisch-technischer-Asisstent, Chemisch-technischer Assistent, Biologe, Chemiker oder Apotheker ist der ideale Einstieg für eine Industriekarriere in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Verkauf, Verwaltung oder Marketing in der Pharmabranche.

Bei der Suche von Jobs im Bereich Pharma sind zum einen spezielle und zum anderen interdisziplinäre Kenntnisse erforderlich. So haben heute auch Geistes- und Naturwissenschaftler, die nicht Chemie oder Pharmakologie studiert haben, eine Chance auf einen Job in der Pharmazie.

Da die Privatisierung in der Pharmabranche immer weiter voranschreitet werden neue Tätigkeitsfelder geschaffen. Die Pharmaarbeitgeber sind auf der Suche nach Managern und Controllern. Auch der Bereich Marketing wird in der Pharmabranche immer wichtiger, sodass auch Werbefachleute gefragt sind.

2016-02-22 12:11

Verpackungen für den Pharma-Markt

Heutzutage finden wir in nahezu jeder Branche Verpackungen wieder. Sei es bei den Lebensmitteln, der Kleidung oder in der Industrie. Alles wird verpackt, um dem Käufer die Originalität und die Erstbenutzung des Objektes zu signalisieren. Jeder Inhalt, bei dem die Verpackung bereits geöffnet ist, gilt als gebraucht und verliert automatisch seinen Ursprungswert. So sind Spielzeuge, die nicht mehr in der Originalverpackung befindlich sind, um einiges günstiger, als ein original verpacktes Spielzeug. Die am häufigsten verwendeten Packungsmaterialien sind Karton und Plastik. Plastik zählt hier vor allem zu den sehr günstigen Packstoffen und ermöglicht eine enorme Kosteneinsparung des Herstellers in Bezug auf die Verpackung seiner Güter. Eine andere Verpackungsvariante ist der Karton. Er zählt zu den stabileren Lösungen, hält allerdings Umwelteinflüssen weniger Stand als das Plastik. Weiterhin gibt es noch eine weniger verwendete und eher noblere Verpackungsmöglichkeit: Das Holz. Vor allem edle Weine befinden sich oft in passenden Holzkisten. Sie sind nicht nur dekorativer als die anderen Verpackungsmaterialien sondern auch stabiler.


Allerdings sind Verpackungen in keinem Bereich so lebensnotwendig, wie in der Medizin. Hier kann eine fehlende sterile Verpackung zu einer Infektion oder gar noch Schlimmerem führen. Es empfehlen sich in diesem Bereich vor allem Verpackungslösungen Pharma wie die der koch-pac-Systeme:  http://www.koch-pac-systeme.com/de/branchen/pharmazie-und-medizintechnik.html. Diese verpacken medizinische Werkzeuge in  einer keimfreien Umgebung im Vakuum. Hier gelten besondere Hygienevorschriften, die von jedem Verpackungsunternehmen, das in der Verpackung für Medizintechnik tätig ist, angewandt werden müssen. In den meisten Fällen verwenden die Verkäufer der Verpackung für Medizintechnik das Material Plastik. Es ist gerade hier besonders von Vorteil, dass es undurchlässig gegen jegliche andere Substanz wie Wasser oder Staub ist. So gelangen auch keine Bakterien an die Geräte. Die Verpackung für Medizintechnik biete immer einen hohen Transport- und Lagerschutz für das verpackte Produkt. So können auch bei der Lagerung keine Keime an das Werkzeug gelangen. Viele Verpackungen sind als Hartblister oder Weichblister zu erhalten. Dies erleichtert die Entnahme des Produktes aus der Verpackung. Hartblister umschließt beispielsweise Produkte wie Nasensprays oder Pflaster. Auch befinden sich in Hartblister Pillen. Durch die einzelne Verpackung ist es dem Kunden leichter, die Pille richtig zu dosieren. Weichblister hingegen beherbergt vor allem Spritzen und medizinische Werkzeuge. Weiterhin zählen zu den Verpackungen für Medizintechnik nicht nur Einwegverpackungen, die nach dem Gebrauch entsorgt werden, sondern auch Mehrwegverpackungen. So umschließt eine Mehrwegverpackung beispielsweise ein Röntgengerät. Dieser Koffer kann natürlich mehrmals verwendet werden und muss nicht nach Benutzung des Röntgengeräts entsorgt werden.

2015-09-01 11:21

Continued Process Verification CPV

Die kontinuierliche Prozessüberprüfung (­Continued Process Verification CPV) ist die dritte Phase der Prozessvalidierung (Process Validation) in einer Herstellungsumgebung. Sie gibt Sicherheit darüber, dass der Prozess, während der Routineproduktion, weiterhin kontrolliert bleibt. Dabei werden ungeplante Prozesse rechtzeitig erkannt. Der Vorgang der Prozessüberprüfung ist unerlässlich um die gesetzten Ziele, zu erreichen und zur Konformität mit den Erfordernissen des CGMP zu kommen. PANDA ist das Werkzeug, mit dem die gewonnenen Informationen ausgewertet und dargestellt werden können. Ungewollte Abweichungen sind sofort zu erkennen. Die FDA-Vorgaben ((§ 211.180(e), die zur Sammlung und Analyse der Prozess- und Produktdaten verpflichten, werden mit Hilfe von PANDA mit grafischen, tabellarischen und statistischen Analysen sichtbar gemacht. Mit regelmäßigen Updates wird ein detaillierter Einblick in gesammelte Datenbestände gesichert.

Die Prozessstabilität (­Process stability) und ­-leistungsfähigkeit (­Process Capability) wird durch eine adäquate
Kontrolle über die Prozesse gewährleistet. PANDA lässt die Definition von Grenzwerten zu, dadurch werden Überreaktionen und nicht gewollte ­Prozessvariabilität erkennbar.

Die Untersuchung von Variationen zwischen und innerhalb der Chargen sind gemäß den FDA-Vorgaben ein nützliches Werkzeug um die ununterbrochene Prozessüberprüfung (Continued Process Verification CPV) durchzuführen. Das andauernde Sammeln von Prozessparametern führt zu einer periodischen Beurteilung. Die von der FDA empfohlenen Treffen der Verantwortlichen können sich auf die von PANDA bereitgehaltenen Dokumente stützen. Verbesserungen, der Unterhalt der Einrichtungen, Werkzeuge und Ausrüstungen werden erreicht und überwacht.

Die Prozessleistungsfähigkeit (Process Capability) ist eine an den Spezifikationen messbare Eigenschaft. Sie wird ausgedrückt als Prozessleistungsfähigkeitsindex (Process Capability Index) wie CpK oder Cpm) oder als Prozessleistungsindex (Process Performance Index) wie Ppk oder Ppm). Das Resultat dieser Messungen wird in der Regel durch Histogramme und Berechnungen über die Zahl gemäß den Eigenschaften der herzustellenden Teile dargestellt (OOS = Out Of Specifications).

Die ununterbrochene Prozessüberprüfung (Continuous Process Verification CPV) stellt einen Ausbau der konventonellen Prozessvalidierung (Traditional Process Validation TPV) dar. Sie umfasst Monitoring des Prozesses ohne Unterbrechung auch nach der Qualifikationsphase. Ziel der Überpüfung ist es zu dokumentieren, dass der Herstellungsprozess jederzeit beherrscht und überwacht wird. PANDA führt die ununterbrochene Prozessüberprüfung (Continued Process Verification) aus.

www.atris-systems.com stellt die kontinuierliche Prozessüberwachung sicher. PANDA liefert jederzeit und auf allen Ebenen des Prozesses sicheren Zugang zu den Daten. Die Erstellung der statistischen Auswertungen und von Berichten, kann jederzeit erfolgen. Neue Daten werden periodisch importiert. um die neuesten Ansichten anzuzeigen. Bereits vorhandene Daten bleiben gesichert. Ein User hat diverse Wahlmöglichkeiten wenn es um Darstellung und Bearbeitung der Daten geht. Das geradlinige Monitoring der Prozessparameter gewährleistet die Minimierung der Risiken in einem Prozess sowie eine Reduzierung von Kosten über weniger umfangreiche Qualitätsuntersuchungen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.atris-systems.com

2015-07-14 16:15

Fit durch Vorbeugung: So haben Erkältungen wenig Chancen

Ob es draußen kalt ist oder heiß, Erkältungsviren lauern zu jeder Jahreszeit. Wappnen Sie sich dagegen – mit Entspannung, guter Ernährung, frischer Luft und der richtigen Abhärtung.

Entspannung – einfach mal abschalten
Schön, wenn Sie Zeit und Muße finden für Entspannungsübungen wie Yoga oder autogenes Training. Doch schon ein heißes Bad nehmen, Ihrer Lieblingsmusik lauschen oder ein gutes Buch lesen kann Wunder wirken und Ihnen die nötige Auszeit zum Durchatmen verschaffen. Apropos: achten Sie hin und wieder auf Ihre Atmung? Tatsächlich nämlich atmen die meisten Menschen viel zu flach. Legen Sie sich für einen Augenblick hin, lassen Sie sämtliche Luft aus Ihrem Körper entweichen und atmen Sie bewusst durch die Nase ein – bis tief hinunter in den Bauch.

Ernährung – positive Energie für den Körper
Nicht nur ausreichend Sauerstoff, auch eine bewusste Ernährung wird Ihr Körper Ihnen danken. Schließlich ist er auf das angewiesen, was Sie ihm zur Verfügung stellen. Gönnen Sie ihm Vollwertkost aus Obst und viel Gemüse, Vollkornprodukten und Fisch. Und denken Sie an eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr aus Wasser oder stark verdünnten Fruchtsäften. Das hält die Schleimhäute in Nase und Rachen feucht – so haben Erkältungsviren nur geringe Chancen sich festzusetzen.

Training für Muskeln und Immunsystem
Auch gut für die Schleimhäute ist Bewegung an der frischen Luft. Nur überanstrengen sollte man sich nicht. Ein ausgedehnter Waldspaziergang sowie maßvoller, kontinuierlicher Ausdauersport unterstützen das Immunsystem besser als exzessives Auspowern. Wenn Sie für Ihre Abwehrkräfte noch eins draufsetzen wollen, härten Sie sich ab. Mit Temperaturreizen beispielsweise durch Wechselduschen, Sauna- oder Dampfbadbesuche, mit Kneippschen Anwendungen oder täglichen Bürstenmassagen von den Waden über den Po bis zum Rücken.

Sanfte Unterstützung
Sollte Sie trotz aller Vorbeugung ein grippaler Infekt erwischen, können Sie Ihren Körper mit sanften Mitteln gezielt bei der Heilung unterstützen. Zum Beispiel durch homöopathische Mittel wie Meditonsin®, das bei akuten Entzündungen des Hals-, Nasen- und Rachenraums zum Einsatz kommt und dem Körper Impulse gibt zur Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

2014-07-22 15:34

Kostenbelastung senken – durch Importarzneimittel

Was die Preise für Arzneimittel angeht, belegt Deutschland EU-weit einen Spitzenplatz. Verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Medikamente lassen sich allerdings selbst hierzulande vergleichsweise kostengünstig erwerben: in Form von Importarzneien.

Das Original aus dem EU-Ausland
Im Gegensatz zu Generika haben Importarzneimittel nicht nur den gleichen Wirkstoff wie das Originalpräparat. Sie sind Originalpräparate, sie stammen aus der Produktion des jeweiligen Originalherstellers. Günstig nach Deutschland kommen sie beispielsweise durch den sogenannten Parallelimport. Ein zugelassenes Medikament wird dabei von einem Importeur im EU-Ausland preiswert eingekauft und in Deutschland auf den Markt gebracht. Parallel zu dem Präparat, das der Hersteller direkt in Deutschland in den Handel gibt.

Gleiche Wirkung, gleiche Qualität
Die parallel importieren Arzneimittel müssen nicht hundertprozentig identisch sein mit den direkt in Deutschland vermarkteten Medikamenten. Zumindest in den Hilfsstoffen sind laut Arzneimittelgesetz (AMG) Abweichungen zu akzeptieren. So kann es vorkommen, dass sich die Mittel farblich unterscheiden. Therapeutische Auswirkungen allerdings haben solche Abweichungen nicht. Damit die Qualität gewährleistet ist, überprüft das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte die therapeutische Identität der importierten Medikamente mit dem deutschen Original. Verpackungen und Beipackzettel passt der Importeur den jeweiligen deutschen Vorgaben an – gemäß seiner nach § 13 AMG vorauszusetzenden Herstellererlaubnis.

Ins Ausland und zurück: Reimporte
Eine andere Möglichkeit, Arzneimittelkosten zu sparen, ist der Reimport. In diesem Fall werden in Deutschland produzierte Medikamente in andere EU-Länder exportiert, dort günstig eingekauft und wieder nach Deutschland importiert. Da der Reimporteur die Arzneien billiger erworben hat, kann er sie in Deutschland unter dem Preis des direkt hier vertriebenen Medikaments anbieten.  

Mehrfacher Nutzen
Von diesen Einsparmöglichkeiten profitieren nicht allein die Verbraucher. Auch den Krankenkassen und letztlich dem gesamten Gesundheitswesen kommen geringere Arzneimittelkosten zugute. Entsprechend werden Importarzneimittel vom deutschen Gesetzgeber mehr als nur geduldet: Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, bei verordneten Arzneimitteln preisgünstige Importpräparate im Rahmen einer konkreten Quote abzugeben.

Arzneimittelimporteur Orifarm

2014-07-22 12:30

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2013-03-17 17:34

Das Genusshotel Riegersburg

Das Hotel ist auf äußerst behutsame und die Natur schonende Weise in den Weinberg integriert, sodass das Landschaftsbild völlig intakt erhalten bleibt. Den Gästen stehen höchst komfortable Zimmer und Suiten zur Verfügung, alle nach Süden gerichtet und mit Terrassen ausgestattet.
Zimmer & Ausstattung
Jedes Zimmer mit Blick zur Riegersburg hat eine Terrasse mit Sitzmöbliar und Tisch. Unsere Mitarbeiter bringen Ihnen gerne verschiedene Köstlichkeiten ins Zimmer. Unser Haus ist voll klimatisiert.
Mit großzügiger Ausstattung: Sofa, 26" Flachbildschirm, Internetanschluss, Schreibtisch, Safe, Trinkbrunnen, Dusche, WC, Haarfön, Kosmetikspiegel, Bademantel und Badepantoffeln. Von der großen Terrasse genießt man einen traumhaften Ausblick ins steirische Hügelland und auf die Riegersburg.
Wohlfühlbereich
Im Genusshotel Riegersburg sorgen wir uns nicht nur um Ihr leibliches Wohlbefinden, sondern auch um Ihr körperliches und seelisches. Unsere Wohlfühllandschaft mit einer Sauna, einem Dampfbad und einem Außenpool, mit einer spektakulären Terrasse, in der obersten Etage unserer Hotelanlage bietet viel Platz für Entspannung und Erholung. Ist es auf der Terrasse zu kühl, nutzen Sie einen gemütlichen Entspannungsraum.
Die Region
Riegersburg liegt eingebettet in die sanften Hügel des Steirischen Vulkanlandes im Zentrum der Südoststeiermark. Von weit her sichtbar erhebt sich der mächtige Basaltfelsen mit der besterhaltenen Burganlage der Steiermark über den Ort. Die Burg zählt mit ihren elf Basteien und sechs Toranlagen zu den größten noch intakten Burganlagen Mitteleuropas.
Bereits der Aufstieg zur mehr als 850 Jahre alten Burg wird zu einem Erlebnis. Drei Kilometer Wehrmauern mit Schießscharten, sieben Torgebäude und elf Basteien lassen auch heute noch die bewegte Vergangenheit erahnen.
Seit 2003 gibt es einen Schrägaufzug, der das Erreichen der Riegersburg auch gehbehinderten und älteren Menschen erleichtert, die den doch etwas mühevollen Aufstieg über den beeindruckenden Panoramaweg nicht aus eigener Kraft schaffen können.
Die Bezeichnung Steirisches Vulkanland leitet sich von den Resten von Vulkanen ab, die in der Region heute noch als Hügel sichtbar sind. Diese stammen aus der Zeit vor ca. 17 Million Jahren (im Miozän) sowie aus einer jüngeren Periode des Vulkanismus vor ca. 2 Millionen Jahren (dem Pliozän). Der bekannteste davon ist der Gleichenberger Kogel.
Der Bezirk Feldbach mit der Bezirkshauptstadt Feldbach lädt ein zum gemütlichen Einkaufsbummel oder zu einem Besuch in einer typisch steirischen Gaststätte. Auch rund um Feldbach lockt das Steirische Thermenland mit bodenständiger Küche und erlesenen Weinen aber auch mit seinen sechs Thermen in Bad Radkersburg, Bad Gleichenberg, Loipersdorf, Bad Blumau, Bad Waltersdorf und Sebersdorf.

2012-09-24 18:27

Die Gentech-Vision von BASF Plant Science

Die Strategie der BASF, gentechnisch optimierte Nutzpflanzen zu gewinnen, basiert auf einem einzigartigen Konzept: Während CropDesign in Ghent den Phänotypus der Pflanzen analysiert, untersucht metanomics in Berlin die Veränderungen im Metabolismus der Pflanzen. In Summe macht das „3 bis 4 Jahre F&E-Vorsprung“. Der Chemie Report durfte bei metanomics in die Wachstumskammern und den größten Profiling-Room der Welt blicken.

 

Jede gentechnisch veränderte Reispflanze in den Gewächshäusern von CropDesign hat einen Barcode und einen Transponder. So kann sie jederzeit genau identifiziert werden. Im Gewächshaus können sich die Pflanzen bis zur Ernte unter idealen Bedingungen entwickeln. Ihr Wachstum wird vollautomatisch kontrolliert, indem sie regelmäßig fotografiert und vermessen werden.

„Als andere noch Gensequenzen gezählt haben, haben wir bereits begonnen, deren Funktionalitäten darzustellen.“ So lautet in Kurzform die visionäre Tat des Arno Krotzky. Der heutige metanomics-Chef war es, der die BASF 1998 davon überzeugte, massiv in die gentechnische Forschung zu investieren. Damit hat er den Grundstein für eine einzigartige Entwicklungsplattform gelegt, die sieben Jahre später mit dem Beginn der Partnerschaft und in Folge mit der Übernahme von CropDesign komplettiert wurde. Metabolic Profiling fand damit die kongeniale Ergänzung im High-throughput Plant Screening.

Der GMO-Reis wird bei CropDesign zunächst in Gewebekulturräumen, in denen das Klima genau reguliert werden kann, angezogen. Sind die Reispflanzen groß genug, kommen sie bis zur Ernte ins Gewächshaus.

Der Hintergrund. Dass die BASF zwischen 2006 und 2008 alleine rund 400 Mio € in die Grüne Biotechnologie investiert und zusätzlich in den nächsten 10 Jahren gemeinsam mit Monsanto weitere 1,2 Mrd € für eine umfangreiche F&E-Partnerschaft bereithält, hat mehrere Gründe. Peter Oakley, er ist Member of the Board of Executive Directors der BASF, zählt vier gewichtige auf: „Erstens nimmt die weltweit verfügbare Ackerfläche pro Einwohner dramatisch ab – waren es 1960 noch rund 4.300 m², sind es heute weniger als 2.200 m² und 2030 werden gerade einmal 1.800 m² erwartet. Die Weltbevölkerung wird in diesen 70 Jahren dann um rund 5,3 Mrd Einwohner zugenommen haben.“ Derzeit würden insbesondere in Asien enorme Ackerflächen der zusätzlich notwendigen Infrastruktur für das Mehr an Menschen geopfert.


Trend 2: Energiepflanzen konkurrieren mit konventionellem Anbau. „Wir gehen davon aus, dass 2030 rund 30 % der weltweiten Ackerflächen von rund 1,4 Mrd ha verwendet werden müssen, um etwa 10 % des weltweiten Ölbedarfs zu stillen.“ Hinzu kommt Trend 3: Eine enorme Zunahme im Fleischkonsum: „Es ist ein Fakt, dass in Entwicklungsländern das Wirtschaftswachstum zunächst einmal dazu verwendet wird, um das tägliche Essen mit tierischen Proteinen zu verfeinern – erst danach kommen Fahrräder, Autos und Flatscreens.“ Eine simple Rechnung veranschaulicht die Ausmaße: Wenn 1,3 Mrd Chinesen in den nächsten 10 Jahren jährlich um 1 kg mehr Fleisch pro Jahr konsumieren wollen, bedeutet das 13 Mrd kg Fleisch multipliziert mit 5 kg Getreide je kg Fleisch und dividiert durch rund 3 t je ha Anbaufläche. Ergibt in Summe einen zusätzlichen Bedarf an Agrarflächen von rund 22 Mio ha. Zum Vergleich: Deutschland verfügt gerade einmal über rund 12 Mio ha Anbaufläche.

Weitere Informationen finden Sie hier 

2012-08-12 19:18

Aus der bekannten Pharma Versand Apotheke wird nun Besamex

Die unter dem Namen Pharma-Versand-Apotheke bekannt gewordene Online Apotheke, mit Sitz in Winsen an der Luhe präsentiert sich im Oktober unter ihrem neuen Markennamen "Besamex". Im Zuge der Wiedereinführung der Marke unter dem neuen Namen, wurden der Online- und Offline-Auftritt komplett neu gestaltet. Der neue Name für die bisherige Pharma-Versand-Apotheke war notwendig geworden, um einen größeren Wiedererkennungswert zu schaffen. Da es immer mehr Versandapotheken auf dem Markt gibt hätten, sich die Kunden sonst sicher schwer getan, „ihre“ Versand Apotheke im Internet wieder zu finden. Die Betreiber erhoffen sich davon, dass sich die neue Marke Besamex emotionaler und so mit einem hohem Wiedererkennungswert präsentiert.
 
Völlig neu gestaltet wurde auch der Internet Auftritt. Der neue Internetshop verspricht durch seine einfache Benutzerführung schnelleren Zugriff auf alle Rubriken. Mit der Senkung der Versandkostengrenze auf € 10,– wird versucht neue Kunden zu gewinnen. Darüber hinaus locken zahlreiche Sonderangebote mit interessanten Rabatten. Um den bereits bestehenden Kunden den Umstieg etwas zu erleichtern, wird der bisherige Name nun noch zusätzlich mit dem Anhang „Ihre Pharma-Versand-Apotheke“ fortgeführt.

Gegründet wurde die Apotheke bereits 1951 unter dem Namen Löwen Apotheke. Seit 1975 wird sie unter dem gleichen Namen aber unter neuer Leitung betrieben und 2004 stieg man dann sehr erfolgreich ins Versandgeschäft ein. Die Pharma-Versand-Apotheke ist somit bereits seit 2004 sehr erfolgreich auf dem deutschen Markt tätig. Hier konnte sie sich bisher ihren Anteil am Versandgeschäft sichern. Mit der Umbenennung stellt sie sich den Anforderungen an eine moderne, zukunftsorientierte Versandapotheke.

2012-02-22 14:42

Herstellung fester Arzneiformen – GEA Pharma Systems Technologietage

Tagung: Herstellung fester ArzneiformenGEA Pharma Systems bietet Ihnen kostenlose Seminare zu aktuellen Themen für den Bereich "Herstellung fester Arzneiformen" ganz in Ihrer Nähe an.

Wenn

  • das Scale-up von Wirbelschichtprozessen für Sie ein Buch mit sieben Siegeln ist ...
  • Sie bei hochaktiven Stoffen nur an Isolator und Vollschutzanzüge denken ...
  • Sie PAT umsetzen möchten, aber mit Ihrer optischen Messung nur das Material auf dem Schauglas erfassen ...
  • Produktwechsel an einer Tablettenpresse für Sie ein "Tagesgeschäft" ist ...
  • Kostenreduzierung durch kontinuierliche Granulation für Sie eine Überlegung wert ist ...
  • die Handhabung hochaktiver Stoffe den Betrieb lahmlegt ...
  • Sie wissen möchten, wie jede einzelne Tablette die exakt gleiche Presskraft erfährt und damit immer die gleiche Freisetzung ...
  • Ihnen der Industriestandard für flexibles Containment "Hicoflex™", noch kein Begriff ist ...
  • Sie erfahren möchten wie die seitliche Entleerung von Wirbelschichtapparaten funktioniert und warum ggfs. nicht ...
  • es Sie interessiert, wie bei Zweischichttabletten für jede Schicht eine genaue Gewichtsregelung erfolgt ...
  • Sie wissen möchten wie ein Bottom Spray Granulations- und Coatingverfahren ohne zusätzliche Kompressoren die besten Ergebnisse erzielt ...
  • Containment eine integrierte Gesamtlösung und nicht nur ein Klappensystem sein soll ...

...sollten Sie eine Teilnahme an den GEA Technologietagen in Erwägung ziehen.

Details finden Sie unter diesem Link auf unserer Webseite.


Sie sind herzlich eingeladen!

Anmeldung

2010-05-31 19:30

Bayer Schering entwickelt neues Medikament für die Alzheimer Diagnose

Der Bayer Schering Konzern, kommt mit seiner Entwicklung  eines neuen Stoffes zur Unterstützung der Alzheimer Diagnose, offenbar einen weiteren Schritt voran. Hierbei handelt es sich um einen Stoff namens Florbetaben, mit dem der zur Bayer AG gehörende Pharmakonzern, nunmehr in die Phase-III-Studie startet. Hierbei werden die Wirksamkeit und die Sicherheit des Stoffes geprüft.

Mit Hilfe des neuen Wirkstoffs können anhand von PET Bildern, die die Aufnahme eines Markers im Gehirn zeigen, klar zwischen bereits diagnostizierten Alzheimer Patienten und gesunden Menschen unterschieden werden.

Da bisher eine eindeutige klinische Diagnose von Alzheimer nur sehr schwer möglich war, konnten die meisten Alzheimer Fälle erst nach dem Tod des Erkrankten, mit Hilfe einer Obduktion nachgewiesen werden. Mit dem neuen Stoff Flortaben soll es nun schon zu Lebzeiten möglich sein, dass Bereiche im Gehirn sichtbar gemacht werden, die keine Aktivitäten mehr aufweisen. Die also von Alzheimer betroffen sind. Laut Bayer weisen über 90% der gesunden Probanden einen negativen Florbetan Scan auf. Das bedeutet, dass von Alzheimer betroffene Patienten einen eindeutig positiven Scan aufweisen.

Durch den Scan mit Florbetan, lässt sich ein eindeutiger Nachweis auf Beta-Amyloid-Plaques finden. So stellt Flobetan eine wichtige visuelle Ergänzung zu den bisher schon vorhandenen Diagnosemöglichkeiten dar. Eine sehr frühe und genaue Diagnose von Demenz Erkrankungen erleichtert die Behandlung und die optimale Betreuung der Patienten sehr.

Da die Bevölkerung immer rascher altert, ist die schnelle Diagnose von Demenz Erkrankungen wie Alzheimer in Zukunft immer wichtiger. So kann der behandelnde Arzt schon viel früher eine Behandlung einleiten und die Lebensqualität des Erkrankten steigern.

2009-12-08 02:36

Rückrufaktion bei Wick Nasenspray

Jahreszeitlich bedingt benützen viele Menschen derzeit Schnupfensprays, sozusagen um sich wieder Luft zu verschaffen. Hierzu wurde nun bekannt, dass das bekannte Pharmaunternehmer Procter & Gamble, nach Bakterienfunden in seinem Wick „Sinex“ Nasenspray, eine umfangreiche Rückrufaktion gestartet hat. Laut dem Hersteller wurden in den Sprühflaschen mit 15 ml Inhalt, Bakterien gefunden. Diese könnte bei empfindlichen Menschen durchaus ernstere Infektionen auslösen.

Laut dem Hersteller, sind von dem Bakterienbefall  immerhin 3 Produktionsserien betroffen. Diese waren für den deutschen, den britischen und den amerikanischen Markt vorgesehen. Diese Art von Rückrufaktion ist meist vorsorglich und erfolgt in der Regel schon ehe wirklich jemand erkrankt ist. Das Bakterium trägt den klangvollen Namen „Burkholderia cepacia“. In der Regel verursacht das Bakterium bei gesunden Menschen keinen gesundheitlichen Schaden. Es kann jedoch bei Menschen mit geschwächtem oder vorgeschädigtem Immunsystem, sowie mit Lungenerkrankungen wie zum Beispiel einer Mukoviszidose, Infektionen hervorrufen. Da jeder der ein Schnupfenspray benützt schon ein geschwächtes Immunsystem hat, kann es für jeden gesundheitlich bedenklich sein, es zu benützen. Denn ein gesunder Mensch greift für gewöhnlich nicht zu einem Medikament! Üblicherweise kommt dieses Bakterium im Grundwasser vor. In feuchter Umgebung kann es durchaus länger überleben.

Die Bakterienbelastung wurde bereits im Werk bei Routinekontrollen entdeckt und dies löste umgehend die Rückrufaktion aus. In so einem Fall wird dann meist die ganze Produktionsreihe wieder vom Markt genommen um jedes Risiko auszuschließen.

Verbraucher die Produkte gekauft haben können diese in ihrer Apotheke prüfen lassen. Da nur wenige Chargen davon betroffen sind, gibt es aber keinen Grund das Schnupfenspray gleich weg zu werfen.

2009-11-27 15:32

Siemens Healthcare stellt neue 3D Technik vor

Siemens Healthcare, kann mit seiner neuen 3D-Tomosynthese des Mammomat Inspiration, nun erstmals dreidimensionale Aufnahmen der Brust erzeugen. So können auch Tumore dargestellt werden, die bisher durch überlappendes Gewebe verdeckt waren. So wird die Diagnose sehr viel genauer und die Anzahl der so genannten Falsch-positiv-Befunde wird deutlich reduziert. Dies war oft genug der Grund für Brustamputationen, die sich im Nachhinein dann als unnötig erwiesen haben.

Bisher war es immer nur möglich, die konventionelle analoge Mammographie und die Aufnahmen mit der digitalen Vollfeld-Mammographie, auf zweidimensionaler Ebene abzubilden. Dies erschwert eine genaue Diagnose und es schränkt den Arzt in seinen Möglichkeiten ein, bestimmte Tumore zu erkennen, da die anatomischen Strukturen hier nicht sehr gut erkennbar sind. Hier war bisher immer die Erfahrung der Ärzte, im genauen Abschätzen von Tumoren sehr wichtig.

Das Gerät ermöglicht mehrere Projektionen der Brust aus verschiedenen Betrachtungswinkeln und generiert diese Rohdaten dann zu einem 3D Bild. Während der Untersuchung schwenkt das Gerät in einem 50° Bogen um die Brust und nimmt dabei bis zu 25 Einzelbilder mit sehr niedriger Dosis auf. Aus diesen Rohdaten wird dann ein hochauflösendes 3D Bild rekonstruiert. Durch die sehr hohe räumliche Auflösung und den großen Schwenkwinkelbereich, wird eine bisher unerreichte Bildqualität erreicht.

Die ersten Mammomat-Systeme wurden in Deutschland und Belgien bereits installiert. Dies scheint ein weiterer wichtiger Schritt zu sein, die vielen Fälle von Brustkrebs bei Frauen schneller und effizienter zu erkennen. Jede Technologie die hilft, Brustkrebs schneller und genauer zu diagnostizieren, ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft der Krebsbekämpfung.

2009-11-20 12:15

Novartis investiert eine Milliarde Dollar in China

Viele westliche Konzerne möchten vom derzeitigen Boom der chinesischen Wirtschaft profitieren und sich dort Standorte sichern. Dazu zählt auch der schweizerische Pharmakonzern Novartis.

Novartis plant in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Dollar in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in China zu investieren. Die von Novartis geplante Investition führt zu einem ganz massiven Ausbau des chinesischen Novartis Institute of BioMedical Research (NIBR). Nach dem Stammhaus in Basel und dem Standort Cambrigde in den USA, soll China die drittgrößte Forschungsstätte werden. Zusätzlich zu dem nun geplanten Ausbau hat Novartis bereits 250 Millionen Dollar in ein globales Technikzentrum und eine weitere Produktionsstätte in Changshu investiert

Im Augenblick arbeiten in China erst etwa 160 Menschen für Novartis, wenn das F&E Zentrum erst eröffnet ist, sollen es über 1000 Mitarbeiter werden. Hierzu wird der bisherige Standort von der Ortschaft Zhangjiang in die Hafenstadt Shanghai verlegt. Shanghai gilt auf Wunsch der dortigen Regierung als der Dreh und Angelpunkt der biomedizinischen Forschung in China.

Novartis will sich an seinem Standort in China auf die Grundlagenforschung und die Entwicklung neuer Medikamente konzentrieren. Insbesondere auf die Biomarker, auf in vivo-Analysen, sowie die Proteinsynthese und –charakterisierung und verschiedene Proteomics-, Genomics und Imaging-Verfahren. Auf Grund der Umstellung der Lebensweise in  China, sind Krankheiten wie sie im Westen schon lange an der Tagesordnung sind, nun auch dort auf dem Vormarsch.

Der Konzern will so die Gesundheitsreform unterstützen und bietet hier einen umfassenden Wissenstransfer sowie Best Practices an. Jeder Pharmakonzern der schon heute auf dem chinesischen Markt Fuß fassen kann, sichert sich diesen zukunftsträchtigen Markt.

2009-11-15 01:02

Bayer Schering entwickelt neues Medikament gegen Brustkrebs

Bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen Brustkrebs, scheint es der Bayer Schering Pharma AG gelungen zu sein einen wichtigen Fortschritt zu erzielen. Brustkrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen und jede Frau die davon betroffen ist, hofft auf einen raschen Durchbruch in der Forschung gegen den Krebs.

Bei dem von Bayer Schering entwickelten Medikament handelt es sich um das Mittel Nexavar. Eine Phase-II-Studie bei bereits fortgeschrittenem Brustkrebs hat gezeigt, dass sich die Überlebenszeit damit um 74% verlängern lässt. Der darin enthaltene Wirkstoff Sorafenib wird dazu mit dem Chemotherapeutikum Capecitabin kombiniert. Nexavar wird vom Bayer-Teilkonzern HealthCare und Onyx Pharmaceuticals gemeinsam entwickelt.

Nexavar scheint aber nicht nur für die Bekämpfung von Brustkrebs geeignet zu sein, es könnte auch bei anderen Krebsarten als Mono- und Kombinationstherapie geeignet sein. Dazu zählt unter anderem die Therapie von Lungenkrebs, Dickdarmkrebs und Ovarialkrebs sowie, als ergänzende Therapie, bei Nieren- und Leberkrebs.

Das bedeutet einen wichtigen Fortschritt im Kampf gegen den Brustkrebs der im Europäischen Raum immerhin jede 10. Frau einmal in ihrem Leben befällt. Aufgrund der positiven Studien wird das umfangreiche Entwicklungsprogramm für Nexavar weiter vorangetrieben.

Nexavar könnte sich zum Verkaufsschlager entwickeln. Es ist schon in mehr als 70 Ländern für die Behandlung von Leberkrebs und mehr als  80 Ländern für die Nierenkrebs-Therapie zugelassen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die bisherigen Erfolge bei der Behandlung von Brustkrebs weiter bestätigen. Denn bei einer Krebsart die derart aggressiv ist wie der Brustkrebs und von dem so viele Frauen betroffen sind, sind schnelle Erfolge bei der Entwicklung von Medikamenten nur wünschenswert.

2009-10-19 11:12

Nachahmer Produkte erobern den Pharmamarkt

Bereits seit einigen Jahren kommen immer mehr Nachahmerprodukte von biotechnologisch hergestellten Medikamenten auf den Markt. Und diese werden sich in den kommenden Jahren, sicher als milliardenschweres Segment im internationalen Pharmamarkt einrichten. Die Zahl der Anbieter der sogenannten Biosimilars dürfte im Moment noch überschaubar bleiben und auch der Preiswettbewerb hält sich derzeit noch in Grenzen. Davon gehen Pharma- und Gesundheitsexperten im Moment jedenfalls noch aus.

Biopharmazeutika, darunter eine ganze Reihe wichtiger Krebs- und Rheuma-Medikamente, sind im Allgemeinen sehr teuer, die Entwicklung von Generika verspricht in dem Bereich nicht nur hohe Wachstumsraten sonder auch erhebliche Gewinne. Weltweit betrachtet, setzen Pharmahersteller inzwischen mehr als 90 Mrd. Dollar mit diesen Produkten um, davon allein mehr als 6 Mrd. Dollar in Deutschland.

Nach Meinung der Experten, sind etwa ein Fünftel des Marktes durchaus generikafähig, weil die Patente vielfach bereits ausgelaufen sind. In den nächsten Jahren werden außerdem viele Antikörper wie zum Beispiel das bekannte Krebsmittel Rituxan den Patentschutz verlieren, dies lässt schon bald ein Nachahmer-Medikament erwarten. Für die Patienten würde das nicht nur mehr Medikament fürs Geld versprechen sondern auch die Steigerung der Beiträge verhindern.

Biosimilars sind dabei sowohl für die Branche die Generika herstellt, als auch für die von den hohen Kosten arg gebeutelten Krankenkassen, äußerst attraktiv. Während sich die Hersteller ein neues Wachstumsfeld versprechen, hoffen die Krankenkassen darauf, mit Hilfe der Biosimilars die Kostensteigerung bei den Biopharmazeutika wenigstens teilweise stoppen zu können. Je nach Schwere der Krankheit kosten einige dieser Medikamente immerhin mehr als 50 000 Euro pro Patient und Behandlungszyklus. Der vermehrte Einsatz von Generika könnte nicht nur die Kosten senken sondern auch eine bessere Behandlung für jeden sichern.

2009-10-19 11:12

Sanofi Pasteur testet ebenfalls Schweinegrippe-Impfstoff am Menschen

Als weiteres führendes Pharmaunternehmen hat der französische Hersteller Sanofi Pasteur mit dem Test eines Schweinegrippe-Impfstoffs am Menschen begonnen. In der Versuchsphase werden 2.000 Menschen in den USA geimpft, dies teilte das Unternehmen mit. Dabei wird nicht nur die Sicherheit des Serums geprüft, sondern auch, wie viele Impfungen für den Schutz eines Menschen nötig seien, Experten gehen von jeweils zwei Dosen aus. Genaueres kann aber erst nach den Impfungen am Menschen gesagt werden. 
 
Die für Impfstoffe zuständige Direktorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Marie-Paule Kieny sagte, die Pharmaunternehmen seien auf dem richtigen Weg. Die ersten Chargen des Impfstoffs könnten voraussichtlich im September ausgeliefert werden. Dann kann mit einer groß angelegten Impfaktion begonnen werden. 
 
Neben Sanofi Pasteur testen noch zwei weitere Firmen ihren entwickelten Impfstoff gegen das H1N1-Virus am Menschen. Der Schweizer Hersteller Novartis führt Versuche an etwa 6.000 Menschen in Deutschland, Großbritannien und den USA durch. Das australische Unternehmen CSL testet den Impfstoff  bereits seit Juni auf dem heimischen Markt. 
 
Klinische Tests von Impfstoffen können mehr als ein Jahr dauern. In diesem speziellen Fall könne diese Zeit aber nicht abgewartet werden, denn bereits im Herbst ist mit einer Ausweitung der Krankheitsfälle zu rechnen. Denn dann stecken sich die Menschen wegen der feuchten und kühlen Witterung viel eher an als im Sommer. Laut Marie-Paule Kieny stelle, eine Schnellzulassung noch vor Abschluss der Tests stelle keine Gefahr dar. Diese Praxis sei in Europa und den USA auch im Fall der normalen, saisonalen Grippe durchaus üblich.

Es scheint viel mehr so zu sein, dass die Pharmaindustrie der Krankheit erstmals einen Schritt voraus ist und so eine weitere Ausbreitung der Schweinegrippe verhindert werden kann.

2009-10-19 11:11

Merck übernimmt Indisches Pharmaunternehmen

Der in Deutschland ansässige Pharma und Spezialchemiekonzern Merck ist auf dem besten Weg sein Geschäft auf dem Wachstumsmarkt in Indien auszubauen. Die Firma Merck hat in diesem Jahr erst einen Preis als Auszeichnung für herausragende Leistungen als Familienunternehmen erhalten. Der „IMD - Lombard Odier Global Family Business Award“ wurde anlässlich des 20. Gipfeltreffens des Family Business Network-International (FBN-I) in Amsterdam verliehen. Damit wurde die Einbeziehung mehrerer Generationen und die Eindeutigkeit und Nachhaltigkeit des sozialen Engagements gewürdigt.

Merck übernimmt durch ihre indische Tochtergesellschaft Merck Specialities Private Ltd. von der indischen Sanmar-Gruppe die Gesellschaft Bangalore Genei Private. Das Unternehmen ist unter anderem in der Genomforschung aktiv. Zwar sind dort nur etwa 100 Beschäftigte angestellt, diese jedoch haben im Geschäftsjahr 2008/09 immerhin einen Umsatz von 3 Mio. Euro erwirtschaftet.

Durch die Zusammenlegung der Aktivitäten von BGIP mit dem eigenen Bioscience-Geschäft wird Merck zu einem führenden Anbieter von Bioscience-Produkten Indien. Darüber hinaus versprechen die Märkte in Ländern wie Indien, China oder Brasilien ein sehr viel stärkeres Wachstum als in den westlichen Ländern. Die Pharmamärkte in Westeuropa oder den USA bieten dagegen kaum noch Wachstumsraten für die Konzerne.

BGIP mit Sitz in Bangalore hat sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Produkten für die proteomische und genomische Forschung spezialisiert. Die Produktpalette von BGIP umfasst eine große Bandbreite von Bioscience-Lösungen, die speziell auf den indischen Markt zugeschnitten sind.

Mit dem Erwerb des indischen Unternehmens hat Merck einen großen Schritt in Richtung neue Märkte getan. Auf dem Gebiet der Selbstmedikation versprechen die Länder Indien und China ein ungeheures Wachstumspotential.

2009-10-19 11:11

Mit Minilabors auf der Suche nach gefälschten Arzneimittel

Der Verein "Global Pharma Health Fund" (GPHF) in Frankfurt hat mit seine eigens entwickelten Labors seit Jahren tausende Leben gerettet. Das Labor helfe Kliniken und Organisationen überwiegend  in der Dritten Welt, Arzneimittelfälschungen zu entlarven, sagt Richard Jähnke, Apotheker und Projektmanager des vom Darmstädter Pharmaunternehmen Merck finanzierten Vereins.

Ein von Jähnke speziell dafür entwickeltes Minilabor, dass Medikamente auf 43 Wirkstoffe untersucht, deckt auf ,wenn Medikamente statt des angegebenen Inhalts wirkungslose Stoffe oder gar Gifte enthalten. Denn in der dritten Welt sind 10 bis 30 Prozent der Medikamente gefälscht. Das führt entweder dazu, dass die Arzneimittel entweder keine Wirkung zeigen oder die Patienten schlimmstenfalls sogar töten können.

Seit mehr als einem Jahrzehnt wurden nach GPHF-Angaben weltweit 325 dieser Koffersets in alle Welt verschickt. Darin befinden sich neben einer Labor-Grundausstattung mit Bechern und Glaskolben auch Chemikalien für verschiedene Testverfahren. Nach deutschen Standards sind sie oft bereits veraltet, aber für eine Prüfung ob ein Arzneimittel Gift enthält, reichen sie auf jeden Fall. Die Koffer wiegen gerade mal 20 Kilogramm, so dass man sie schnell an unterschiedliche Orte bringen kann.  
 
Die Grundidee sei es gewesen, kleinen Gesundheitsprojekten zu helfen. Gerade was Tuberkulose und Malaria angeht ist dies eine große Hilfe, denn hier seien besonders viele gefälschte Arzneimitteln im Umlauf. Jeder Todesfall der so verhindert werden kann ist dabei schon ein Erfolg. Da bei der medizinischen Grundversorgung in den Ländern der Dritten Welt noch so einiges im Argen liegt kann dies ein kleiner Schritt sein die Lage der Menschen dort zu verbessern.

2009-08-10 23:59

Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Brustkrebs

Dem Pharmakonzern Merck ist offenbar ein weiterer Fortschritt bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen den Brustkrebs gelungen. Der in dem Unternehmen entwickelte Krebsimpfstoff Stimuvax, ist nun in die dritte Phase der klinischen Erprobung getreten. Jedes neue Medikament muss erst 3 Phasen der Erprobung am Menschen durchlaufen, ehe ein Zulassungsantrag gestellt werden kann. Erst wenn alle Phasen erfolgreich waren kann das Medikament in Produktion gehen und ist dann zugelassen und für alle erhältlich. 

In dieser Studie soll untersucht werden, ob der Wirkstoff bei Patienten mit Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium das Voranschreiten der Krankheit verzögern und so das Leben verlängern kann. Stimuvax gilt derzeit als großer Hoffnungsträger bei Merck. Es regt das Immunsystem an, das die Krebszellen identifizieren und angreifen soll. An dieser Studie nehmen über 900 Patienten in  mehr als 30 Ländern teil.

Sollte hier ein Durchbruch gelingen, so wäre das ein Hoffnungsschimmer für Millionen Frauen, die in der Angst leben eines Tages an Brustkrebs zu erkranken. Immerhin wird jede 10. Frau einmal in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Und immer noch sterben tausende von Frauen an den Folgen der Krankheit. Auch wenn die Vorsorge im Laufe der Zeit immer besser geworden ist, kommt es immer noch zu Todesfällen weil Tumore nicht oder zu spät erkannt wurden.

Könnte man sich durch eine Impfung vor dem Brustkrebs schützen können, so würde das eine gewaltige Entlastung der Gesundheitssysteme bedeuten. So bleibt nur zu hoffen, dass die klinischen Studien die Wirksamkeit von Stimuvax auch klar darlegen und das Mittel bald in die Produktion gehen kann.

2009-06-29 23:44

Boehringer und Vitae Pharmaceuticals gemeinsam gegen Alzheimer

Das deutsche Pharmaunternehmen Boehringer aus Ingelheim bei Mainz will in Zukunft mit dem US Unternehmen Vitae Pharmaceuticals kooperieren, um gemeinsam an einem neuen Wirkstoff zur Bekämpfung von Alzheimer zu arbeiten. Die US Firma Vitae Pharmaceuticals hat ihren Sitz Fort Washington im Bundesstaat Pennsylvania. Das Unternehmen arbeitet mit Boehringer bereits seit 2007 auf den Gebieten von Diabetes und Stoffwechselerkrankungen sehr erfolgreich zusammen.

Das Ziel der Zusammenarbeit der beiden Firmen ist es, einen Wirkstoff zu entwickeln mit dem sich das sogenannte BACE Enzym hemmen lässt. Dieses Enzym spielt bei Alzheimer eine wichtige Rolle, denn es fördert die Ablagerung von Plaque im Gehirn. Dabei geht es darum die Krankheit ganz aufzuhalten oder zumindest ihren Verlauf zu verlangsamen.

Alzheimer gilt als die häufigste Demenzerkrankung weltweit. Derzeit leiden etwa 30 Millionen Menschen unter Alzheimer und bei einer weiteren Überalterung der Gesellschaft, durch den demographischen Wandel, ist mit einem Anstieg der Erkrankungen zu rechnen.

Bisher gab es keine Möglichkeit Alzheimer zu heilen, bestenfalls konnte das Fortschreiten der Demenz verzögert werden. Wenn es den beiden Firmen gelingt ein marktreifes Medikament auf den Markt zu bringen, dann wäre das ein großer Fortschritt in der Bekämpfung der Demenz. Außerdem würde es den beiden Partnern eine Vormachtstellung auf dem Gebiet der Alzheimer Bekämpfung sichern.

Für die Entwicklung des Wirkstoffs wurde von Boehringer zunächst ein Etat von 42 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Weitere 200 Millionen Dollar winken sobald bestimmte Entwicklungsfortschritte erreicht werden. Sollte es Vitae Pharmaceuticals gelingen ein wirksames Medikament zur Marktreife zu bringen, so winkt eine Umsatzbeteiligung in ungenannter Höhe.

2009-06-29 20:39

Bayer startet die Zulassungsstudien für ihr neues Verhütungspflaster

Auf dem breiten Markt der Empfängnisverhütung ist der Firma Bayer ein weiterer Entwicklungsschritt gelungen. Anders als bei den üblichen Verhütungsmitteln wie der Antibabypille ist eine tägliche Einnahme nicht mehr notwendig. Bayer setzt auf die Aufnahme der Wirkstoffe, einer Hormon-Kombination, durch die Haut.

Seit längerem arbeitet die Firma Bayer aus Leverkusen schon an der Entwicklung eines neuen Verhütungsmittels für Frauen. Dabei handelt es sich um ein niedrig dosiertes Verhütungspflaster, dass eine Kombination der Hormone Ethinylestradiol und Gestoden in niedriger Dosierung enthält. Bayer hat dafür zwei weltweite Studien in Auftrag geben, in deren Verlauf etwa 3.300 Frauen die empfängnisverhütende Wirkung des Pflasters erfolgreich getestet haben.

Das Pflaster ist leicht und unproblematisch anzuwenden und wird von den Frauen einfach auf die Haut geklebt. Einmal pro Woche wird das Pflaster gewechselt und nach 3 Wochen wird eine Pause von einer Woche eingelegt, in der dann wie gewohnt die monatliche Menstruation eintritt. Durch die einfache Art der Anwendung kann es nicht zu einem Vergessen der Einnahme kommen, wie es bei der Pille so oft der Fall ist. Dies bietet den Frauen eine sichere Möglichkeit sich vor einer unerwünschten Schwangerschaft zu schützen, ohne immer an Kondome oder ein Pessar denken zu müssen.

Laut Phil Smits, M.D., Leiter des Bereichs WomenZs Healthcare bei Bayer Schering Pharma, wird das Pflaster das kleinste und am niedrigsten dosierteste Hormonpflaster auf dem Markt sein. Der Hersteller rechnet mit den ersten Zulassungsanträgen bereits im Jahr 2012. Danach soll die weltweite Vermarktung des Produktes folgen.
2009-05-15 13:49

Roche Initiative gegen die „neue Grippe“

Der Berliner Firma TIB MOLBIOL , einem Kooperationspartner der Roche Applied Science scheint ein weiter Schritt im Kampf gegen die auch als Schweinegrippe bekannte „neue Grippe“ gelungen zu sein. Wie bekannt wurde, hat das Unternehmen einen Test zum Nachweis des Influenza-Virus A H1N1 entwickelt. Der Test wird vorerst in Europa und Asien eingeführt. Der Test läuft auf den Roche LightCycler 480 II, 2.0. und 1.2 Systemen und weist selektiv die neue Variante des H1N1- Virus nach.

Bei Tests hat der neue Wirkstoff die Erreger der neuen Influenza eindeutig identifizieren können und somit seine Eignung unter Beweis gestellt. Da es noch keinen wirksamen Impfstoff gegen die neue Grippe gibt ist es umso wichtiger dass der Erreger zweifelsfrei nachgewiesen werden kann. Denn nur dann kann eine wirkungsvolle Behandlung mit den bereits vorhandenen antiviralen Mitteln wie dem bekannten Präparat Tamiflu gestartet werden. Roche steht in engem Kontakt mit Forschungszentren und Testeinrichtungen auf der ganzen Welt um diese neue Krankheit so bald es geht in den Griff zu bekommen.

Die Zahl der Infizierten nimmt immer noch zu und auch wenn die in Deutschland an der „neuen Grippe“ Erkrankten nicht in Lebensgefahr schweben, besteht noch kein Grund zur Entwarnung. Es immer noch damit gerechnet werden dass es zu Mutationen bei dem Virus kommt. Mit dem nun auf den Markt gebrachten Test ist es nun erstmals möglich die Erreger schnell festzustellen und die Menschen die mit vermeintlichen Symptomen zum Arzt gehen schnell zu beruhigen. Denn die Symptome sind denen einer normalen Grippe sehr ähnlich, sie unterscheiden sich jedoch darin dass der Erkrankte über Schnupfen, Halsschmerzen , Übelkeit, Erbrechen und Durchfall klagt.

Die betroffenen Länder haben nach eigenen Aussagen einen ausreichenden Vorrat an antiviralen Mitteln um einer Pandemie erfolgreich entgegen treten zu können.
2009-05-15 13:44

Bayer Schering expandiert in Richtung China

Die Bayer Schering Pharma AG plant durch die Gründung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums in Peking den Schritt nach China zu wagen. Dadurch würden sie die weltweiten Kapazitäten des Unternehmens für Forschung und Entwicklung stärken. Der in Leverkusen angesiedelte Bayer Konzern hat mit seiner Tochterfirma Schering Pharma AG den Weg nach China angetreten. Die Bayer HealthCare ist eine Tochtergesellschaft der Bayer AG, Leverkusen, und bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, der Consumer Care, Medical Care sowie Pharma. Die Aktivitäten des Pharmageschäfts firmieren unter den Namen Bayer Schering Pharma.

In den kommenden fünf Jahren sollen rund 100 Millionen Euro in die Errichtung des Zentrums fließen. Zentren wie diese gibt es bisher weltweit nur 3 in den USA und in Deutschland. Damit will Bayer Schering verstärkt Asiatische Patienten in die Erforschung neuer Medikamente einbinden, bisher war es üblich derartige Studien zuerst in den USA und Europa zu beginnen. Nach Aussagen der Verantwortlichen ist es sinnvoll den Asiatischen Markt Vorort zu studieren und dort auch klinische Studien vorzunehmen. Das Unternehmen steht nach eigener Aussage in fortgeschrittenen Gesprächen mit der renommierten Qinghua (Tsinghua) Universität in Peking über eine strategische Partnerschaft zur Forschungskooperation. Die chinesische Hauptstadt werde ein wichtiger Standort für die weltweite Entwicklung innovativer Medikamente.

Der chinesische Markt ist für Bayer Schering neben den USA und Europa der drittgrößte Umschlagplatz weltweit. Nach Analyse des Marktbeobachtungsinstituts IMS Health ist Bayer das größte Healthcare-Unternehmen in China. Der Umsatz des Unternehmens stieg hier im Jahr 2007 um 43 Prozent und überschritt somit die 300 Millionen Grenze, im Jahr 2008 stieg er um über weitere 50 Prozent. Laut der Prognosen von Fachleuten werden die Medikamentenumsätze in Schwellenländern wie China, Indien und Korea in den kommenden Jahren um je rund zwölf bis 13 Prozent zunehmen.
2009-02-27 12:27

Merck plant Übernahme von MediCult

Der Darmstädter Pharma und Spezial Chemiekonzern Merck KGaA geht auf Einkaufstour und plant die Übernahme der dänischen Firma MediCult. MediCult ist ein Unternehmen das unter anderem eine Nährlösung für die Aufbereitung von Spermien anbietet. Die Aktien von MediCult werden an der Börse von Oslo gehandelt und Merck bot den Aktionären einen Preis von 13,50 Norwegischen Kronen, das Angebot lag somit 27 % über dem Schlusskurs der letzen Woche. Daraufhin schossen bei beiden Firmen die Kurse an der Börse in die Höhe.

Ein Einstieg von Merck würde damit sein Geschäft mit Arzneien gegen Unfruchtbarkeit bzw. mit der Reproduktionstechnik stärken. Das Direktorium von MediCult, eines im Jahre 1987 in Dänemark gegründeten Unternehmens, unterstützt die Übernahmepläne. MediCult erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 203,20 Millionen dänischen Kronen, das entspricht umgerechnet 23,2 Mio. Euro. Es konnte so ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 3,4 Mio. Euro gemacht werden.

Mit einer Erfolgreichen Übernahme könnte Merck seine Position weiter ausbauen, bisher waren die Arzneimittel, die bei Krebs, Multipler Sklerose, Unfruchtbarkeit, metabolischen und kardiometabolischen Erkrankungen sowie Psoriasis (Schuppenflechte) eingesetzt werden die Hauptumsatzträger. Ebenso erfolgreich war Merck mit der Herstellung von Produkten zur Selbstmedikation. Produkte wie Nasivin oder Kytta Salbe sind bekannt stammen alles aus dem Hause Merck.

Den Aktionären von MediCult soll bis spätestens in der Woche vom 23.März das komplette Angebot unterbreitet werden. Finanziert wird das ganze durch bereits bestehende Finanzmittel und Kreditlinien. Sollte das Ganze erfolgreich verlaufen so wäre damit der Mitinteressent Vitrolife aus dem Rennen geschlagen, die Schweden hatten schon am 14. Januar ein Übernahmeangebot ausgesprochen, jedoch nur die Summe von 12,76 Kronen je Aktie geboten.

2009-02-24 10:22

Berliner Noxxon Pharma kooperiert mit Roche

Die Berliner Noxxon Pharma AG gibt bekannt, dass sie eine F&E-Kooperation mit Roche über die Weiterentwicklung der sogenannten "Speigelmere"-Technologie im Bereich der Entzündungserkrankungen eingegangen ist.

Über die genaueren auch finanziellen Bestandteile dieser Vereinbarung verlautete zunächst nichts.
Noxxon ist einer der "älteren Hasen" im deutschen Biotechnologie-Feld und macht gerade eine gewisse Unternehmensumwandlung durch, als dass nun nicht mehr "nur" die Plattformtechnologie in Partnerschaften zum Einsatz kommt, sondern nun auch Medikamentkandidaten bis zur Phase II im Hause vorangetrieben werden sollen.

Näheres zu finden unter:
www.noxxon.net


Mehr Informationen unter: vdbiol.de
2008-01-17 01:23

Mehr als 100 Krankheiten bis 2011 besser behandelbar

"Bis Ende 2011 können forschende Pharmaunternehmen die Zulassung für 358 neue Medikamente oder neue Anwendungsgebiete für vorhandene Medikamente erhalten. Das wird Patienten mit über 100 verschiedenen Krankheiten zugute kommen - insbesondere Krebspatienten, für die mehr als ein Viertel der neuen Arzneimittel entwickelt werden."

Das erklärte Dr. Dr. Andreas Barner, Vorsitzender des Verbands Forschender Arzneimittel (VFA) heute in Berlin bei der Vorstellung einer aktuellen Umfrage des Verbands unter seinen 45 Mitgliedsfirmen. "Die Patienten müssen die neuen Therapien aber auch erhalten können", betonte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des VFA. Arzneimittelinnovationen würden die Patienten bislang in Deutschland im europäischen Vergleich nur recht zögerlich erreichen; und das, obwohl sie unmittelbar nach ihrer Zulassung erstattungsfähig sind. Bei der Ausgestaltung der künftigen Verpflichtung, für bestimmte Präparate eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, dürfe es nicht zu Zugangsverzögerungen durch die Hintertür kommen.

Die Umfrage 'Perspektive 2011' zeigt, dass der Schwerpunkt der Entwicklungsaktivität forschender Arzneimittelhersteller auf den Krankheitsgebieten Krebs (26 % der Projekte), Herz-Kreislauf-Krankheiten (18 %), Infektionen (15 %), entzündliche Erkrankungen (8 %) wie Multiple Sklerose und Diabetes Typ 2 (4 %) liegt. Barner: "93 Prozent der Projekte beschäftigen sich mit schweren Krankheiten, lediglich die übrigen entfallen auf leichtere körperliche Einschränkungen."

In den nächsten Jahren ist mit der Einführung eines neuen Therapieprinzips in die Krebsbehandlung zu rechnen: therapeutischen Impfungen. Dabei wird das Immunsystem des Patienten durch einen Impfstoff gewissermaßen auf "verräterische Merkmale" der Krebszellen hingewiesen und so in die Tumorabwehr einbezogen. Dies könnte zuerst bei Lungenkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Schwarzem Hautkrebs zum Einsatz kommen.

Wesentlich vereinfachen könnte sich die Behandlung der Multiplen Sklerose. Sie basiert heute vor allem auf Präparaten, die regelmäßig vom Patienten gespritzt werden müssen. Fünf Unternehmen arbeiten daran, diese bis 2011 durch Medikamente zu ersetzen, die einfach als Tabletten oder Kapseln eingenommen werden können.

Um zunehmend resistentere Bakterien zu bekämpfen, könnten vier neue Antibiotika auf den Markt kommen, und zusätzlich noch vier weitere Präparate zur Behandlung bakterieller Infektionen.

Gegen seltene Erkrankungen, die weniger als fünf von 10.000 EU-Bürger betreffen, könnten bis 2011 insgesamt 40 Medikamente die Zulassung erlangen. Zudem könnten zehn Medikamente gegen Krankheiten herauskommen, die besonders in Entwicklungsländern auftreten, vor allem neue Impfstoffe und Malariamedikamente.

"Deutschland", so Barner abschließend, "spielt bei der Entwicklung neuer Arzneimittel eine zentrale Rolle. Fast alle Medikamente, die in Deutschland auf den Markt kommen, werden von den Unternehmen unter Beteiligung deutscher Kliniken oder Arztpraxen entwickelt. 18 der 45 Mitglieder des VFA unterhalten in Deutschland auch Labors für die Erfindung neuer Präparate."

Dr. Rolf Hömke | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Mehr Informationen unter: innovations-report.de
2007-10-03 08:37

Kwizda Pharma kauft Metochem

Die österreichische Pharma-Gruppe will mit dem Wiener Arzneimittelhersteller stärker wachsen

Wien - Die österreichische Kwizda Pharma-Gruppe hat das Wiener Familienunternehmen Metochem Pharma gekauft. Kwizda Pharma steigt damit zum größten heimischen Anbieter für rezeptfreie Arzneimittel (OTC) auf, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, die 15 Metochem-Mitarbeiter werden übernommen. Kwizda will mit der Akquisition in Zentral- und Osteuropa stärker wachsen. Nach Angaben von Kwizda wurde im August 2007 der Kaufvertrag unterzeichnet. Beide Unternehmen sind in Familienbesitz. Bereits zuvor haben sowohl Kwizda als auch Metochem zu den Top Ten der Anbieter für rezeptfreie Arzneimittel in Österreich gehört, heißt es in der Mitteilung.(APA)


Mehr Informationen unter: derstandard.at
2007-08-28 23:15

Ophtalmologie: Croma-Pharma kauft in Frankreich zu

Das österreichische Familienunternehmen Croma-Pharma aus Korneuburg ist seit 15. Juni Besitzer der ophthalmologischen Sparte der französischen Cornéal Laboratoir mit Sitz in Paris. Die Übernahme erfolgte am 2. Juli.

Mit der Akquisition stößt Gerhard Prinz mit seiner Croma-Pharma nun zu den Top 5 am europäischen Augenheilkunde-Markt vor.

Cornéal Laboratories ist sich durch Innovationen für die Vorder- und Hinterabschnittschirurgie wie viskoselastische Injektionen, Intraokularlinsen (künstliche Linsen) und medizintechnisches Equipment am Augenheilkunde-Markt etabliert. Der Umsatz des dynamischen Unternehmens hat sich so auf 70 Mio € verdoppelt.

Croma-Pharma verfügt bereits über Vertriebsgesellschaften in Deutschland, Polen, Ungarn und Rumänien, die zahlreichen Cornéal-Vertriebsfirmen werden in die Croma-Pharma eingegliedert. Das Familienunternehmen verfügt so über 8 Niederlassungen europaweit.

Die derzeit 175 in Frankreich tätigen Cornéal-Mitarbeiter werden übernommen, die Croma-Pharma verzeichnet nun 400 Mitarbeiter.


Mehr Informationen unter: chemiereport.at
2007-07-05 14:36

Pharmaka: Asien holt deutlich auf

Der asiatische Markt wird sich in den kommenden Jahren neben Nordamerika und Europa zum bedeutendsten Markt für Arzneimittel entwickeln. Diese Einschätzung vertreten nicht nur gut 60 Prozent der asiatischen Pharmaunternehmen, sondern auch die klare Mehrheit (55 Prozent) der auf dem Kontinent aktiven multinationalen Pharmakonzerne.


Dies geht aus der aktuellen Studie "Gearing up for a Global Gravity Shift" von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. "Der Wirtschaftsboom in Asien eröffnet den westlichen Pharmakonzernen neue Absatzchancen und macht insbesondere Länder wie China, Indien und Singapur zu attraktiven Produktions- und Forschungsstandorten. Gleichzeitig wachsen bislang nur regional tätige asiatische Unternehmen zu Konkurrenten auf dem Weltmarkt heran", erklärt Volker Booten, verantwortlicher Partner für den Bereich Chemicals & Pharma bei PwC in Deutschland.

Für die Studie befragte PricewaterhouseCoopers 185 Manager asiatischer und westlicher Pharmakonzerne mit Aktivitäten in neun Ländern des Kontinents (China, Indien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam). Wie die Antworten zeigen, wird jedes dritte befragte asiatische Pharmaunternehmen durch Zukäufe wachsen. Knapp 20 Prozent erwägen auch Akquisitionen international tätiger Wettbewerber. Bislang ist erst jedes zweite befragte asiatische Unternehmen auf dem Weltmarkt präsent, doch für drei von vier Unternehmen ist der Export eines der wichtigsten Ziele und rund 65 Prozent wollen ihren Anteil am globalen Pharmamarkt steigern.

Gut 70 Prozent der MNCs (multinational corporation/company) in Asien haben bereits Teile der Wertschöpfungskette ausgelagert, wobei als Motive die Realisierung von Kostenvorteilen bei Produktion (39 Prozent der Befragten) und Forschung (24 Prozent) im Vordergrund stehen. Dennoch ist die Mehrzahl sowohl der westlichen als auch der asiatischen Pharmaunternehmen davon überzeugt, dass sie derzeit noch nicht alle Möglichkeiten des Outsourcing vollständig ausschöpfen. Dieser Aussage stimmen 49 Prozent der befragten MNCs zu, während nur 21 Prozent gegenteiliger Ansicht sind. Bei den in der Region ansässigen Unternehmen fällt die Entscheidung mit 64 Prozent zu 17 Prozent noch deutlicher aus.

Nach Einschätzung der Repräsentanten westlicher Pharmaunternehmen ist insbesondere die Auslagerung klinischer Tests und Laboranalysen an regionale Partner attraktiv. Dadurch würden nicht nur Kosten gespart, sondern auch die spezifischen Bedürfnisse der Konsumenten in Asien stärker als bisher bei der Entwicklung von Medikamenten und Wirkstoffen berücksichtigt. "Westliche Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auf Vertrieb und Marketing ihrer Produkte, während die übrigen Aktivitäten von der Entwicklung bis zur klinischen Erprobung ausgelagert werden. Voraussetzung für eine derartige Strategie sind jedoch langfristig verlässliche Partnerschaften statt kurzfristig angelegter Kooperationen", resümiert Volker Booten.


Mehr Informationen unter: handelsblatt.com
2007-07-05 14:35

Croma-Pharma: Der Nischenplayer

In den späten 1970er Jahren versuchte sich der Wiener Apothekerssohn Gerhard Prinz erstmals darin, ausgefallene Medikamente nach Österreich zu importieren. Daraus wurde ein Pharma-Großhandel, wurde ein Lohnfertiger für spezielle Sterilprodukte. Heute ist seine Croma-Pharma an der vordersten Front der Viskoelastika. Ein Portrait.

Gerhard Prinz: Erfolgreich mit Viskoelastika.

Er hat „vermarktet, was zu vermarkten ging“. Und sein verdientes Geld stets im Unternehmen gelassen. So die Kurzform der Story namens Croma-Pharma.
Begonnen hat sie Gerhard Prinz mit der Einlizenzierung, der Registrierung und dem Import ausgefallener Pharma-Spezialitäten in Österreich: Schlangenserum oder Betablocker, Contergan – „nach Vorauszahlung von einem brasilianischen Händler” – sowie Enzym-Ersatztherapien.

Drei Jahrzehnte später fertigt eine Viskoelastika-Produktion mit dem höchsten Automatisierungsgrad Europas jährlich 2,2 Mio Spritzen. „In Sterilfertigung“, betont der Firmenchef, „hier wird auf bis zu 130 °C erhitzt, das ist nicht bloß eine aseptische Abfüllung.“
Heute ist Prinz froh, sein eigener „Hausmeister“ zu sein: Nach 25 Jahren Außendienst sein eigener Herr über die eigene Produktion zu sein. Freilich könnte er sein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 32 Mio € auch an die Börse bringen. Doch das mache „nur Probleme“: „Soll ich fünf Leute anstellen, nur um den ,Shareholder Value’ zu stützen? Nein, als österreichisches Pharma-Unternehmen selbständig zu sein und dennoch in der internationalen Oberliga mitzuspielen, das hat Wert.“

Heute verweigert er in der Regel das Gespräch mit externen Geldgebern. Früher hat er es mit Ärzten und mit Krankenhäusern suchen müssen. „Betreuen Sie auch einen Alkoholkranken?“, fragte er da etwa. „Einen? Hunderte!“ Und das ergab in Folge etwa die Einführung eines speziellen Präparats zur Alkoholentwöhnung.

Dass die Suche nach einer wirklich ausgefallenen Medikation bei den meisten Spitalsärzten mit „Geht’s zum Prinz!“ quittiert wird, eben das war seine Leidenschaft. Und zugleich das Schwierigste in seinen 30 Jahren Unternehmertum: „Das Nichtankommen bei den Ärzten, bei den Pharma-Unternehmen. Nicht ernst genommen zu werden als One-Man-Show.“

Erfolg mit Viskoelastika. Ende der 1980er Jahre fokussierte Croma-Pharma auf die Ophthalmologie und startete den Vertrieb mit intraokularen Linsen. Es sollte entsprechendes Nahtmaterial ebenso wie Laser-Implantate folgen. Damit war der Weg geebnet für den Produktionsstart des ersten Viskoelastikums in den 1990ern: Biofermentierte Hyaluronsäure, die eine gute Biokompatibilität für das Auge aufwies und leicht abzusaugen war. Eben diese Hyaluronsäure wurde wenig später auch zur Arthrosebehandlung im Kniegelenk eingesetzt. Vertriebsniederlassungen in Deutschland und Polen sollten folgen, derzeit ist eine dritte in Rumänien in Gründung. Heute exportiert Croma-Pharma auch pflanzliche OTC-Produkte in 60 Länder, die 2,2 Mio viskoelastischen Spritzen werden an mehr als 150 Abnehmer ausgeliefert.

Wie viel inzwischen in die Sterilproduktion in Leobendorf bei Wien investiert wurde? „Wir haben beispielsweise Stahl-Container – mit selbst konzipierten Maschinenteilen –, die nahezu alles können. Wenn Sie die auf eine Seite einer Waage stellen und die andere mit Gold aufwiegen, dann wird das hinkommen.“ Scherz beiseite: Das großteils zur Lohnfertigung für Dritte ausgelegte Werk „hat einen regelrechten Audit-Tourismus erfahren“ und zeige, dass „eine österreichische Pharma-Company genauso gut ist wie ein US-Konzern“.

Hochmoderne Sterilproduktion in Leobendorf bei Stockerau.

Weiterentwickelte Biopolymere. Rund ein Fünftel des Umsatzes investiert Croma-Pharma in F&E. Eine Forschung, die sich vorrangig mit der Entwicklung von Biopolymeren beschäftigt: Mit „künstlichem Schleim“ für das Auge, dessen Zellen sich bei Bedarf für ein Medikament öffnen und wieder schließen, oder aber optimierte „Schmierstoffe“ zur Arthrosebehandlung von Gelenken.

Andreas Clausen, der Forschungsleiter bei Croma-Pharma, erläutert die Funktionsweise: „Das Auge ist normalerweise mit einem Tränenfilm überzogen, einer dünnen Schleimschicht aus Muzinen. Nach intensiver Computerarbeit oder durch Klimaanlagen ausgelöst kann es jedoch zum ,trockenen Auge’ kommen – ein Mangel an Schleim stellt sich ein. Hier setzen wir nun mit unseren langkettigen Biopolymeren an: Sie sind in der Lage, an die freien Thiolgruppen (-SH) des Tränenfilms anzudocken und mit diesen Schwefel-Atomen als Disulfidbrücken fest zu verankern. So wird die schützende Tränenschicht wieder längerfristig hergestellt.“

Rund 40 % der Bevölkerung leidet an trockenen Augen – die davon Betroffenen wenden ihre heute am Markt erhältlichen Augentropfen derzeit vier Mal täglich an, eine künstliche Schutzschicht, die eher lockere ionische Wechselwirkungen ausnutzt. Mit dem „natürlichen Kleber“ aus starken Disulfidbrücken könnte sich das künftig ändern: Augentropfen würden dann einen ganzen Tag lang wirken.

Mit diesem Ansatz ist aber noch mehr denkbar: „Es ist auch denkbar, dass wir mit unseren Biopolymeren bestimmte Wirkstoffe im Auge freisetzen können, wobei sich die Wirkstoffabgabe relativ leicht einstellen lässt. So ist etwa eine Freisetzung von Antibiotika im Auge auch über Wochen oder Monate denkbar – die gekühlte Lagerung solcher Medikamente würde dann wegfallen.“

Die Basispatente dazu wurden von Andreas Bernkop-Schnürch bereits 1999 an der Universität Wien eingereicht, heute hat er einen Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie an der Uni Innsbruck inne und ist dort auch Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie. Clausen hat sich dieses Wissen während einer Dissertation angeeignet und ist in Folge – gemeinsam mit den Lizenzen für die Augenanwendungen dieser Biopolymere – zu Croma-Pharma gekommen.

7 Syntheseschritte. Nach 6 Jahren Arbeit ist Croma-Pharma mittlerweile soweit, die großtechnische Herstellung dieser Biopolymere zu beherrschen. Dabei wird ein zugekauftes Basispolymer – die Hyaluronsäure – in 7 Syntheseschritten modifiziert und in knapp einer Woche zum fertigen Produkt. 2009 ist der Marktstart der neuen Augentropfen bzw. Inserts geplant, dann will Croma-Pharma etwa 200-500 g pro Woche von diesen Biopolymeren herstellen. Die Herausforderung bei diesen organischen Substanzen ist dabei, „dass man es nie mit exakt gleich langen Molekülketten zu tun hat“ – letztlich sei es „ein Spiel mit Verteilungskurven“.

Zum Einsatz sollen die Biopolymere der Croma-Pharma aber nicht nur am Auge, sondern auch in Gelenken kommen, um der Osteoarthrose entgegenzuwirken. Gemeinsam mit Stefan Nehrer führt Clausen dazu ein auf 3 Jahre ausgelegtes FFG-Projekt an der Donau Universität durch: Dabei wird zum einen die modifizierte Hyaluronsäure der Croma-Pharma eingesetzt, zum anderen die den Knorpel aufbauenden Chondrozyten in der Zellkultur der Donau Uni gezüchtet. Zusätzlich zur Viskosupplementation, wo die dem Gelenk injizierte Hyaluronsäure einen Schmier- und Stoßdämpfereffekt ausübt und die körpereigene Produktion der Hyaluronsäure anregt, soll es mit diesem Forschungsansatz gelingen, „künftig die Gelenkskrankheiten nicht nur symptomatisch zu behandeln, sondern tatsächlich zu therapieren“.


Mehr Informationen unter: chemiereport.at
2007-06-24 00:31

Bayer stoppt «Pille für den Mann»

Bayer Schering Pharma-Zentrale in Berlin

Die «Pille für den Mann» wird es so bald nicht geben: Das einzige Pharmaunternehmen, das zuletzt noch daran tüftelte, stellt die Forschung für das Verhütungsmittel ein. Bayer Schering Pharma stellt die Forschung an dem Verhütungspräparat ein. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag in Berlin. Damit schwinden die Chancen, dass Frauen die Verhütung bald dauerhaft ihren Partnern überlassen können. Denn auch der Pharmakonzern Organon hat die entsprechende Forschung inzwischen beendet, wie der «Tagesspiegel» berichtet.
Hintergründe wollte eine Bayer-Schering-Sprecherin vor einem Analystentreffen am 19. Juni nicht nennen. Die Entscheidung, die Forschung einzustellen, bedeute auch nicht unbedingt, dass das Thema für alle Zeiten ad acta gelegt sei. Allerdings rechnen Experten nicht mehr mit einer schnellen Markteinführung. Die Hormonpräparate sollten dazu dienen, die Spermienproduktion zu unterdrücken und so eine Schwangerschaft bei der Partnerin zu verhindern.

Komplizierte Darreichung

Schering und Organon hatten von 2002 bis 2006 zusammen an der Pille für den Mann geforscht. Ende vergangenen Jahres kündigten sie die Trennung ihrer Forschung an, bekräftigten allerdings ihr Engagement für das Produkt. Schon damals schloss die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einem Bericht zum Stand der Forschung aber, dass «in den nächsten Jahren nicht mit der Markteinführung eines entsprechenden Produkts zu rechnen» sei.

Diese war zunächst schon für 2005, später dann für 2009 ins Auge gefasst worden. Doch gestaltete sich die Forschung schwierig. Zwar fanden die Wissenschaftler durch komplizierte Eingriffe in den Hormonhaushalt des Mannes tatsächlich einen Weg, ihn zeitweilig unfruchtbar zu machen. Um die Kombination von Gestagen und Testosteron sinnvoll zu dosieren, war jedoch sowohl ein Implantat als auch alle drei Monate eine Spritze nötig.

Konzentration auf vier Forschungsfelder in Berlin

Für eine so komplizierte Darreichung sahen Schering und Organon keine Marktchancen, wie sie zur Trennung ihrer Aktivitäten im September 2006 mitteilten. Deshalb sollte die Forschung nun darauf zugespitzt werden, wie die Mittel leichter handhabbar werden könnten. Auch damit ist es nun offenbar vorbei.

Nach der Übernahme durch Bayer soll bei Schering in Berlin laut «Tagesspiegel» die Forschung insgesamt auf nur noch vier Schwerpunktthemen konzentriert werden: Krebs, Frauen-Gesundheit, Herz-Kreislauf und diagnostische Bildgebung. Das gesamte bisherige Forschungsfeld Andrologie (Männerkunde) tauche in der Forschungsstrategie des Unternehmens nicht mehr auf. (AP)

Bayer Austria Ges.m.b.H. Pharmaceutical Division

Schering Wien GmbH

Organon GmbH


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2007-06-10 18:24

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