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Novartis investiert eine Milliarde Dollar in China

Viele westliche Konzerne möchten vom derzeitigen Boom der chinesischen Wirtschaft profitieren und sich dort Standorte sichern. Dazu zählt auch der schweizerische Pharmakonzern Novartis.

Novartis plant in den nächsten fünf Jahren eine Milliarde Dollar in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in China zu investieren. Die von Novartis geplante Investition führt zu einem ganz massiven Ausbau des chinesischen Novartis Institute of BioMedical Research (NIBR). Nach dem Stammhaus in Basel und dem Standort Cambrigde in den USA, soll China die drittgrößte Forschungsstätte werden. Zusätzlich zu dem nun geplanten Ausbau hat Novartis bereits 250 Millionen Dollar in ein globales Technikzentrum und eine weitere Produktionsstätte in Changshu investiert

Im Augenblick arbeiten in China erst etwa 160 Menschen für Novartis, wenn das F&E Zentrum erst eröffnet ist, sollen es über 1000 Mitarbeiter werden. Hierzu wird der bisherige Standort von der Ortschaft Zhangjiang in die Hafenstadt Shanghai verlegt. Shanghai gilt auf Wunsch der dortigen Regierung als der Dreh und Angelpunkt der biomedizinischen Forschung in China.

Novartis will sich an seinem Standort in China auf die Grundlagenforschung und die Entwicklung neuer Medikamente konzentrieren. Insbesondere auf die Biomarker, auf in vivo-Analysen, sowie die Proteinsynthese und –charakterisierung und verschiedene Proteomics-, Genomics und Imaging-Verfahren. Auf Grund der Umstellung der Lebensweise in  China, sind Krankheiten wie sie im Westen schon lange an der Tagesordnung sind, nun auch dort auf dem Vormarsch.

Der Konzern will so die Gesundheitsreform unterstützen und bietet hier einen umfassenden Wissenstransfer sowie Best Practices an. Jeder Pharmakonzern der schon heute auf dem chinesischen Markt Fuß fassen kann, sichert sich diesen zukunftsträchtigen Markt.

Letzte Änderung: 2009-11-15 01:02
Verfasser: MedUni

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